Die Details waren entzückend. Schaut euch mal genau um. Da lassen sich sogar Ausstellungsquilts in Minatur wieder erkennen.
Die lebhaften Farben, der für mich sehr modernen Quilts,passten, meiner Meinung nach, gut zu ihrer offenen, lebhaften und fröhlichen Art
Diese beiden Quilts gehören zusammen und "einer habe sich aus dem andern entwickelt", erklärte sie.
Der Fotoquilt erinnerte mich sofort an meine Feldkircher Zeit, das Schloß dort, und wenn ich wüßte wie ich die Dias auf Stoff bringen könnte, würde ich auch so einen schönen Fotoquilt arbeiten. In ihn habe ich mich auf den 1. Blick verliebt. Also, wer weiß wie ich das machen kann, oder mir dazu verhelfen kann, bitte melden!
Die nächste Quilterin die ich euch vorstellen möchte ist Frau Spöttl. Da ich nicht wußte was sie von mir zum Copyright erwartet, da sie sich nicht äußern konnte da sie zur Zeit zur Kur ist, habe ich die Fotos mit ihrem Copyright versehen, um nicht, evt. nachträglich, noch einmal alles neu bearbeiten zu müssen. Ich hoffe es ist ihr recht!
Die nächsten 5 Quilts müßten eigentlich von links nach rechts so nebeneinander gestellt werden wie auf dieser Fotocollage, die mir von Herrn Spöttl freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, zu sehen ist. Wenn ich das mit den Quiltfotos gemacht hätte, wären diese recht klein zu sehen gewesen, was ich schade gefunden hätte. Deshalb stelle ich euch die Quilts einzeln vor.
Sie heißen : Der Weg über die Brücke und setzen sich mit dem Thema Vandalismus auseinander.
Monika Spöttl, die Quilterin, erklärte das sie an einer Brücke, die eine besonders bemerkenswerte Glasbrüstung hat, die durch Glaselemente einen freien Blick in die Natur bieten soll, immer wieder sah, das diese mutwillig beschädigt war. Sie hat diese Brücke und diese Spiegelung durch die Glaselemente fotografiert und versucht auf ihrer Quiltserie naturgetreu nachzuarbeiten.
Hier zum Beispiel hat sie versucht die Splitterung und die Steine genau so hin zu bekommen. Zunächst hatte sie es mit Stickgarn versucht, aber es ergab nicht den getreuen Effekt, bis sie dann auf Bast kam und damit gestickt hat.
Die Stoffe sind aus Baumwolle und wurden von ihr mit Acryl bemalt. Ihr glaubt nicht wie diese Quilts geleuchtet haben.
Getrennt - Vereint heißt dieses Bild unten, mit dem sie bei "Formen-Farben-Fantasien" im Kunsttherapiezentrum Nürtingen 2009 teilgenommen hat.
Sonnenuntergang
Als ich sie fragte ob ich ihre Arbeiten zeigen darf, wies sie mich auf ihren "Klammeraffen" hin, der oben hinge, schließlich sei man ja weltweit vernetzt und hätte eine übergreifende Kommunikation und es sei ja selbstverständlich und überhaupt kein Problem, zumal ihre Bilder ja auch im Netz zu sehen seien.
Verstanden habe ich die Sache mit dem Klammeraffen erst als ich ihn in der Ausstellung im Themenwettbewerb: "Grenzüberschreitend" sah. Rund um das @ sind Begriffe wie: Facebook, google, Chat, Blog, Mail, Yahoo usw. eingearbeitet.
Zum Thema des Wettbewerbes sagte sie: "Wir nutzen dieses Medium um Infos zu erhalten, Kontakt zu haben, weltweit vernetzt zu sein, usw. Wird jene Gruppe die dieses Medium nicht benutzt ausgegrenzt?"
Ich muß ihr Recht geben mit dieser Frage. Ich ärgere mich jeden Abend wenn in den Nachrichten auf mehr Infos im Netz verwiesen wird. Schließlich sehe ich Nachrichten um auf dem Laufenden zu sein. Warum muß ich dann erst den PC anmachen und dort nachsehen. Und ich habe einen PC. Wie machen das diejenigen die keinen PC haben? Das sind, wie ich festgestellt habe, nicht nur die "Alten"! Sind Sie nicht entfernt worden von umfassender Information?
Mehr von Frau Spöttl kann man
hier in ihrem Album sehen!
Ausstellung Obergeschoß
Im Dachgeschoß war, neben anderen, eine große Creazy Ausstellung, aus der ich euch 2 Quilts von Mitgliedern der Yahoo Group
"Quilthexen" zeigen darf.
oben: Der Quilt von Sigrid Artmayr, der wohl in einer Art RR entstanden ist. Seitlich hängt das Begleitbuch dran.
unten: Quilt von Katja Rainbacher
Begonnen habe ich den ersten Ausstellungsbericht damit was mich mit Vorarlberg immer verbinden wird, nämlich meine Zeit in Feldkirch. Darum freut es mich besonders euch am Ende eine Feldkircher Quilterin, Irene Pfanner, vorzustellen.
Pusteblumen
Hier habe ich euch extra die Tür gelassen. Ist sie nocht schön?
Fadenblumen
Leider habe ich Irene Pfanner selber nicht getroffen, da sie gerade in der Kulturbühne einen Workshop gab, aber dafür ihren Mann der bereitwillig und freundlich Auskunft erteilte.
Lollipop , ich finde den Namen von den Farben her gesehen sehr passend.
Ich denke die Fotos sprechen auch für sich und ich stelle sie bewußt an den Schluss.
Ein Höhepunkt war es, für mich. 1979 noch war dort in Feldkirch nichts mit Patchwork zu finden und heute ist es nicht nur weit verbreitet, sondern auch solche Kunstwerke hervor bringend, das erfreut einfach mein Herz.
Sonnenblumen
Als Diplomkrankenschwester und Operationsschwester aus dem ehemaligen Stadtkrankenhaus Feldkirch (seit 1978 Landesunfallkrankenhaus) hat es mich auch gefreut zu hören das dort Frühchenquilts für die Neugeborenenabteilung genäht werden. (unter anderem auch von Frau Pfanner)
Licht und Schatten
Ich hoffe ich konnte euch die Ausstellung, obwohl ich euch nicht mehr Quilts zeigen darf, ein Stückchen nahe bringen und euch damit eine Freude machen. Schluss mache ich mit dem Quilt den ich wählen würde, wenn ich mir einen dieser Kunstwerke würde aussuchen dürfen.
Margaritten
Ich bedanke mich nochmals bei allen Quilterinnen, die mir die Erlaubnis gaben ihre Quilts hier zeigen zu dürfen. Ich hoffe euch hat die Ausstellung so gut gefallen wie mir und ich kann euch mit diesen wunderschönen Bildern motivieren beim nächsten Mal dort teil zu nehmen. ( Tipp: Vergesst am besten den Fotoapparat, es könnte Ärger geben!
Dahlien
Im Vorhinein habe ich mich lange auf die Ausstellung gefreut und darauf mein "Ländle" wiederzusehen. Im Nachhinein muß ich sagen wird mir dies eine unvergessliche Ausstellung bleiben, und dies nicht nur der Quilts wegen. Das Ländle liegt mir schwer im Magen und es wird sicher einige Zeit dauern es zu verdauen. Ich finde es schade, denn die Ausstellungsstücke wären es wirklich wert gewesen als Positives in Erinnerung zu bleiben!