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Ich freue mich auf jeden Kommentar oder Eintrag ins Gästebuch. Bitte nehmt euch die Zeit!!





06.01.14

Schürzen - Geschenke


 Inzwischen ist das neue Jahr schon wieder einige Tage weiter! Heute habe ich nun ein weiteres Geschenk fertig gestellt und möchte euch beide zeigen.

Ende Oktober hat mich meine Schwägerin gefragt ob ich für ihre Tochter gegen Bezahlung für Weihnachten wohl eine Schürze nähen würde. Da ich noch an den 2 Babyquilts zu der Zeit gearbeitet habe habe ich ihr gesagt ich würde mir Gedanken machen und Mitte November Bescheid geben.  Anfang November habe ich dann nach dem Schürzenschnitt gesucht, mit dem ich vor 30 Jahren die ersten Schürzen genäht habe. Fehlanzeige, denn gerade vor ca. 3 Monaten hatte ich aufgeräumt und gedacht ich würde sie nicht mehr brauchen und sie entsorgt. So ein Pech. Was tun??

Nun als ich die Babyquilts in die Schweiz gebracht habe, habe ich meine Freundin nach den Schürzen gefragt, denn ich hatte ihr damals welche geschenkt. Und was für ein Glück: Sie hatte die Letzte davon gerade in ihrer Flickwäsche um sie noch einmal zu reparieren. Auf Seidenpapier, etwas anderes war in gerade nicht zur Hand haben wir schnell den Schnitt abgenommen. Und dann habe ich mich dran gesetzt und die inzwischen versprochene Schürze genäht. Nur zeigen durfte ich sie euch vor Weihnachten ja nicht! Also hier kommt sie. Die Nr. 1. Eine Nachbarin war so nett Modell zu stehen. Die Lieblingsfarbe meiner Nichte ist Lila.
Die Nichte hat sich zu Weihnachten wohl sehr darüber gefreut!

Dann fiel mir ein: Wie wäre es wenn ich meiner Freundin im Januar auch gleich eine Schürze arbeite? Flugs habe ich eine der Töchter angerufen und gebeten die Lieblingsfarbe raus zu kriegen und mir mit zu teilen. Und was glaubt ihr was kam??
Flieder. Also habe ich mich gleich nochmals hingesetzt. Der Stiefmütterchen-Stoff reichte aber leider nicht mehr um genau die gleiche zu arbeiten, aber ich denke so wird sie ihr auch gefallen. Mein Modell wollte aber nicht ganz abgebildet werden.

Es ist also genau der gleiche Stoff, die Farben sind eher so wie auf dem 1. Foto. heute ist sie fertig geworden und in den nächsten tagen  werde ich sie nun abschicken. Aber da meine Freundin nicht im www unterwegs ist, kann ich sie Euch heute beide zusammen zeigen! Mal sehen was ich jetzt in Angriff nehme.



31.12.13

Silvester 2013 - Neujahr 2014

Verschenkte Bucheinbände
Schon wieder stehen wir am Ende eines Jahres. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Gesundheitlich war es leider kein gutes Jahr für mich. Ich hoffe auf gesündere Zeiten. 
Ich  möchte mich bei allen bedanken die meinen blog trotz weniger Posts dieses Jahr besucht haben. Für 2014 wünsche ich euch Gesundheit und vor allem das ihr die Bittes des letzten Verses zur Gewißheit wird. Ich freue mich euch im nächsten Jahr wieder hier zu begegnen.


Das Jahr geht still zu Ende
Das Jahr geht still zu Ende;
nun sei auch still, mein Herz!
In Gottes treue Hände
leg ferner Freud' und Schmerz,
und was dies Jahr umschlossen,
was Gott der Herr nur weiß,
die Tränen, die geflossen,
die Wunden brennend heiß!
Warum es so viel Leiden,
so kurzes Glück nur gibt?
Warum denn immer scheiden,
wo wir so sehr geliebt?
So manches Aug' gebrochen,
so mancher Mund nun stumm,
der erst noch hold gesprochen
du armes Herz, warum?
Dass nicht vergessen werde,
was man so gern vergisst:
dass diese arme Erde
nicht unsre Heimat ist.
Es hat der Herr uns allen,
die wir mit Geist getauft,
in Zions goldnen Hallen
das Bürgerrecht erkauft.
Hier gehen wir und streuen
die Tränensaat ins Feld,
dort werden wir uns freuen
im sel'gen Himmelszelt.
Hilf, Herr, uns durch die Zeiten
und mache fest das Herz,
geh selber uns zur Seiten
und führ uns heimatwärts!
O das ist sichres Gehen
durch diese Erdnezeit;
nur immer vorwärts sehen
mit sei'ger Freudigkeit:
wird uns durch Grabeshügel
der klare Blick verbaut,
Herr, gib der Seele Flügel,
Daß sie hinüberschaut.
Hilf du uns durch die Zeiten
und mache fest das Herz,
geh selber uns zur Seiten
und führ uns heimatwärts.
Und is es uns hienieden
so öde, so allein,
o laß in deinem Frieden
uns hier schon selig sein. 

Eleonore zu Stolberg-Wernigerode (1835-1903)
Weihnachten 1857 erhielt Eleonore die Nachricht, dass ihre beste Freundin, verstorben sei. Ihre Trauer verarbeitete sie Gedicht: Das Jahr geht still zu Endein welches1867 erschienen.  Darin nimmt sie Motive aus Psalm 126 auf. Sie spricht in dem Text von  ihrer Hoffnung auf ein ewiges Leben. Das Lied findet sich im aktuellen Evangelischen Gesangbuch der deutschsprachigen evangelischen Landeskirchen. (EG 63).