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Ich freue mich auf jeden Kommentar oder Eintrag ins Gästebuch. Bitte nehmt euch die Zeit!!





11.08.14

Beeren: Traum oder Alptraum??

Beeren: Traum oder Alptraum?? Manchmal ist es fast ein bisschen beides! Leider kommen die Beeren halt alle auf einmal. Und dann wird es manchmal einfach zu viel.
Wir selber haben ja nur 2 kleine Hangbeete. Das einzige was wir da selber haben ist ein kleiner Johannisbeer Strauch und eine Brombeere. Nun ist es aber so das wir ca. seit 3 Jahren von einem Nachbarn der eine verwilderte Plantage besitzt, Sträucher zugeteilt bekommen die wir abernten dürfen und sollen! Diesmal waren es so ca. 10 riesengroße Sträucher.  Und da es alte unverschnittene Sträucher sind, sind die Beeren zwar verhältnismäßig klein, aber der Ertrag ist riesig. Als die Beeren reif waren, bekamen wir Bescheid und so kam es diesmal überraschend, ohne es vorher zu wissen und sich vorbereiten zu können. Nun gut, im Anfang ging es auch gut, da das Wetter mitspielte. Es waren ca. 8 rote, 1 schwarzer und 1 weißer oder gelber Strauch, ich weiß nicht was das richtige ist da ich beide Bezeichnungen schon gelesen habe. Zum Glück habe ich ja einen Mann der sie mir pflückt. Ich selber kann und darf es wegen meines Rückens nicht machen. Mir bleibt also der Rest der Arbeit. Ich komme immer gar nicht dazu alles zu wiegen oder die Eimer zu zählen, da ich ja alles möglichst schnell verarbeiten muß. Die größeren Beeren von meinem eigenen Strauch habe ich eingefroren. Alles andere habe ich entsaftet und die verschiedensten Gelees gekocht. Da ich auch Falläpfel bekam, habe ich diese auch ausgeschnitten, entwurmt, entsaftet und ebenfalls Gelee gemacht.Dazu hatte ich Glück je einen großen Standkorb Süßkirschen und Wildpflaumen zu bekommen. Natürlich macht alles sehr viel Arbeit, allerdings hat man danach auch viel davon! Langsam komme ich etwas zur Ruhe und wieder zum Durchatmen.

Rechts mein: weißes Johannisbeergelee mit Kaffeebohnen

- 1000ml Saft von weißen Johannisbeeren
- 2-3 EL Kaffeebohnen in einen PapierTeefilter füllen.
25 Kaffeebohnen (verbleiben im Gelee)
1 kg Gelier Zucker 1plus1

Zubereitung: 
den Papier-Teefilter und die losen Kaffeebohnen in den heißen Saft geben und 20 Minuten ziehen lassen.Danach den Saft abkühlen lassen und den Teefilter entfernen! Die losen Bohnen bleiben im Saft und werden mit in den gelee gekocht und auch mit ins Glas gefüllt!
Tipp: Ich habe jedoch nur den Teefilter in den Saft gegeben und erst zum Schluss je 5 Bohnen im jedes Glas auf den Gelee gegeben.)

Danach ganz normal Gelee kochen.  Bei mir war das so:

Den abgekühlten Johannisbeersaft habe ich in einem großen Kochtopf mit Gelier Zucker 1plus1 gemischt. Achtung: Da es sehr schäumt, nur 1/3 bis 1/2 füllen, da es sonst überkocht!   Unter Rühren bei voller Herdleistung zum Kochen bringen, bis das gesamte Kochgut kräftig sprudelt. 4 Minuten auf  sprudelnd kochen lassen, dabei ständig weiterrühren. Gelierprobe machen, falls o.k., abfüllen und fertig ist das ganze!

Gelierprobe: Ich nehme den Rührloffel und lasse dasGelee darüber ablaufen. Läuft der letzte Tropfen nicht ab sondern zieht sozusagen eine "Nase" ist das Gelee fertig. Wir lieben einen festen Gelee der nicht vom Brötchen läuft!

Tipp zum Abschäumen: Man ließt immer wieder in Kochbüchern das man schäumendes Gelee abschäumen soll. Ich habe jedoch jetzt gelesen das man sich das sparen kann, da es nur wegen des Aussehens gemacht wird. Die Qualität des "Schaumgelees" sei genauso gut und es verderbe deswegen auch nicht schneller! Ich erspare es mir deswegen. 

Schwierigkeiten:  Ich hätte gerne die eingelegten Kaffeebohnen im Glas verteilt gehabt, da ich aber die Twist off Gläser zuerst auf den Kopf stelle. sind die Bohnen dann je nachdem: entweder ganz oben oder ganz unten.  Dabei fänd ich sie sichtbar in der Mitte gut!

Links: ein Teil der fertigen Gläser!

Wenn ihr wollt stelle ich gerne weitere Rezepte ein.
 
Auch habe ich wieder mit Patchwork angefangen. Hier ein kleiner Blick auf das mit was ich gerade arbeite. Diese Teile sind 5 cm groß und es soll ein großer Quilt werden. Mehr ein anderes Mal

26.06.14

Rot trifft Schwarz



Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder. Ich habe gesundheitlich kein gutes Jahr und so weiß ich auch nicht ob ich mich gesundheitlich gesehen wieder öfters melden kann. Dadurch bin ich auch weniger am PC. Aber da ich keinem etwas vorjammern möchte, soll das hier auch schon alles darüber sein.

Darüber hinaus war mein PC eine Zeitlang außer Betrieb. Inzwischen habe ich einen neuen und muß mich jetzt erst an Windows 7 und neue Programme gewöhnen.

Oben seht ihr den Mohn aus meinem Garten, der aber dank der Trockenheit dieses Jahr nicht so schön ist wie sonst. Ich gieße zwar, aber nur in Maßen, da ich dafür nicht zu viel Wasser verschwenden möchte. Der Gemeinschafts-Rasen ist jetzt schon ganz vertrocknet und sieht nicht schön aus.
Wie ihr seht fotografiere ich noch, fühle mich aber durch meine Knieprobleme sehr gehandicapt. Hinknien oder hinlegen zum fotografieren ist unmöglich geworden.

Falls es möglich ist versuche ich immer wieder mal weiter zu patchworken. Aber es ist durch die Gesundheit weniger geworden! Trotzdem ist es mir gelungen einen Quilt fertig zu stellen, den ich euch hier zeigen möchte. Er heißt wie der Titel: Rot trifft Schwarz und wurde zu einer Hochzeit am 24.5. verschenkt. Ob er angekommen bzw. gefallen hat, weiß ich ich nicht genau.

Gesehen hatte ich den Quilt mit einem anderen Rand auf einem ca. 5cm großen Foto im Internet. Da ich aber etwas suchte was schnell gehen sollte, da meine Zeit zu patchen begrenzt ist, fiel meine Wahl darauf. Obwohl es der erste in diesem modernen Stil ist den ich gearbeitet habe, gefällt er mir sehr gut. Da die Einrichtung im Wohnzimmer wohl unter anderem aus einer schwarzen Ledercouch besteht, und dieser Rotton wohl auch in der Wohnung anzutreffen sein soll, hoffe ich das er gut reinpaßt. Mal sehen ob ich irgendwann noch etwas davon höre. Gequiltet wurde er jeweils in der Naht. Der Rand hat große Rauten bekommen. Hier ist er nun. Gefällt er euch auch?? Ich freue mich etwas von euch zu hören.